Das Dobas-Team grüsst aus dem Home-Office

24. April 2020

Seit Mitte März arbeitet fast das gesamte Dobas-Team zuhause. Unsere Mitarbeitenden gewähren Einblick in ihr Home-Office und berichten, wie es in den eigenen vier Wänden läuft.

Das Coronavirus stellt auch den Dobas-Alltag auf den Kopf. Einzig CEO Patrick Buchecker und seine Frau Nicole Buchecker arbeiten noch in den vor Kurzem umgebauten Büroräumlichkeiten an der Pilatusstrasse. Der Rest des Teams wirkt seit mehr als einem Monat aus ihren eigenen vier Wänden. 
 

Wie es sich in den Home-Offices arbeitet

Fast alle Mitarbeitenden berichten, dass sich die Struktur ihres Arbeitsalltages verändert habe – bei manchen mehr, bei manchen weniger. «Es ist angenehm, dass ich meine Zeit freier einteilen kann», meint beispielsweise Deborah Muff. Lisa Nissen findet es positiv, dass unter den aktuellen Umständen eine intuitivere Pausengestaltung möglich wird. Sie könne zwischendurch mal Yoga machen oder eine Runde joggen gehen. Die neue Flexibilität geniesst auch Selina Rehm: «Ich arbeite am produktivsten, wenn alle anderen noch schlafen.» Simon Achermann startet ebenfalls früher in den Arbeitsalltag als vor der Coronakrise und schätzt die zusätzliche Zeit mit seinen Kindern. Ähnlich geht es Richard Arnet: «Anstelle einer Znünipause geniesse ich das Frühstück mit meiner Frau und meinen zwei Kindern.» Erstaunlicherweise würden die Kinder selten bei ihm im Home-Office vorbeischauen. Sinthuya Sivarasabathy hingegen muss ihre Arbeit ab und zu unfreiwillig unterbrechen, allerdings nicht aufgrund von Zweibeinern, sondern von Vierbeinern: «Meine Katzen betteln um meine Aufmerksamkeit oder wollen ‹mitarbeiten›.» 

Die neuen Strukturen und Rhythmen erfordern auch in Kommunikationsbelangen Flexibilität. «Im Home-Office ist die Kommunikation viel träger», findet Andreas Signer. Silvana Luterbach denkt ähnlich. Die Kommunikation sei nicht mehr so bequem und verlange Organisation. Andrea Prandi-Zgraggen schlägt in die gleiche Kerbe: «Wenn man nicht direkt miteinander sprechen kann, ist die Gefahr grösser, dass ein Auftrag nicht richtig verstanden wird.» Auch Stefan Baumeler freut sich darauf, wenn er seinen Kolleginnen und Kollegen «während einer Unterhaltung wieder richtig in die Augen sehen kann». Der persönliche Austausch fehlt den Mitarbeitenden allerdings nicht nur, was Arbeitsinhalte betrifft. Auf Nachfrage, wer was am meisten vermisst, gehören die gemeinsamen Kaffee- und Mittag-Pausen zu den Top-Antworten.

Trotz aller Herausforderungen geben sich die Dobas-Mitarbeitenden Mühe, der Situation Positives abzugewinnen. «Wir sehen, dass Home-Office grundsätzlich funktioniert», bilanziert beispielsweise Sara Alario, «ich teile mir den Tag selber ein und bin genauso produktiv wie im Büro.» Auch Matthias Rohner nimmt an, dass man vom erzwungenen Fortschritt in Sachen Digitalisierung künftig profitieren könne. Und Andrea Bergonzini findet, dass zuhause nun alles schöner, organisierter und effizienter werde. 
 

Wie es in den Home-Offices aussieht

Aufgrund von Abwesenheiten konnten Martina Eichholzer und Josef Heer leider keine Home-Office-Grüsse schicken.

Wie es weitergeht

Unter strenger Berücksichtigung der Auflagen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) kehren in den kommenden Tagen Mitarbeitende vereinzelt ins Büro zurück. Wann das gesamte Dobas-Team wieder an der Pilatusstrasse arbeiten kann, bleibt abzuwarten.

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